Seit 2019 gibt es Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), die beispielsweise bei Depressionen, Diabetes, Rückenschmerzen oder beim Abnehmen unterstützen, in Deutschland auf Rezept. Bislang zahlten die Krankenkassen, sobald eine Anwendung heruntergeladen wurde. Das soll sich ändern: Künftig soll stärker danach vergütet werden, ob eine Anwendung einen nachweisbaren Nutzen in der Praxis bringt. Wie das funktionieren kann, hat Dr. Stefan Kästner (32) in seiner Dissertation untersucht. Für seine herausragende Arbeit erhält er den mit 10.000 Euro dotierten Dr.-Norbert-Schmidt-Preis.[image-1-v]Überreicht wurde die Auszeichnung am Mittwochabend an der Hochschule Fulda vom Stifter des Preises, dem Fuldaer Radiologen Dr. Norbert Schmidt. "Steigende Ausgaben im Gesundheitssystem und knapper werdende Mittel der gesetzlichen Krankenkassen machen es notwendig, digitale Gesundheitsanwendungen stärker daran zu messen, ob sie tatsächlich wirksam sind", sagte Dr. Schmidt. Di...
Dr.-Norbert-Schmidt-Preis 2026 geht an Dr. Stefan Kästner